Historisches
1909
wurde der Grundstein für die Entwicklung der Bibliothek gelegt. Der Kommerzienrat und Zigarrenfabrikant Emil Mayer war der Gründer und hatte damals schon über 1000 Bücher gesammelt, die er der Bevölkerung zur Verfügung stellte. Im ersten Jahr des Bestehens registrierte er 309 Buchentleiher, eine für die damalige Zeit fast unglaubliche Zahl von Interessierten. Der solide und große Buchbestand war schon Anfang des 20. Jahrhunderts in der näheren und weiteren Umgebung wohl bekannt.

1962
bekam die "Volksbücherei" in der ehemaligen Synagoge ein neues Zuhause und wurde dort bis 1974 von Herrn Alfred Österle mit großem Engagement betreut.

1974
entstand im "Jahr der Jugend" mit finanzieller Hilfe des Landes Baden-Württemberg die Gemeinde-Bibliothek mit integrierter Schulbibliothek im neuerbauten Schulzentrum. Die Leitung übernahm ab diesem Zeitpunkt eine Diplom-Bibliothekarin, der im Laufe der Zeit und mit wachsenden Anforderungen weiteres Fachpersonal zur Seite gestellt wurde.

2004
wurde den beengten Verhältnissen im "Büro" der Bibliothek endlich Rechnung getragen und gleichzeitig dem Fehlen eines Veranstaltungsraums ein Ende gesetzt. 2005 konnte der Anbau eingeweiht werden.

Heute
kann das Bibliotheks-Team seinen Aufgaben in ansprechenden Räumen nachgehen, außerdem steht ein Mehrzweckraum zur Verfügung, der sowohl den Anforderungen der Schule als auch denen des kulturellen Angebots der Bibliothek gerecht wird.

Die Bibliothek erfüllt damit ihre Doppelfunktion als öffentliche, allgemein zugängliche Bibliothek und schulisches Informations- und Arbeitszentrum.


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